1. Systemische Einzeltherapie
  2. Systemische Paartherapie
  3. Systemische Familientherapie
  4. Systemische Supervision

  5. Bachblütentherapie



Systemische Einzeltherapie

“Mensch sein heißt ja niemals, nun einmal so und nicht anders sein müssen, Mensch sein heißt immer, immer auch anders werden können.”     

Viktor E. Frankl


Jeder Mensch ist als INDIVIDUUM einmalig und einzigartig.

Gleichzeitig tragen wir in uns unbewusste Bilder unserer persönlichen Geschichte. Diese beeinflussen unser Leben und unser Verhalten im privaten und beruflichen Bereich.

Ziel der systemischen Therapie ist, Beziehungsgefüge und deren Auswirkungen sichtbar und erlebbar zu machen. Wir begeben uns auf die Suche nach möglichen Veränderungs- und Lösungsschritten, nach Chancen zum Heilwerden und Freiwerden von alten Verstrickungen und Verletzungen. ..nach oben



Systemische Paartherapie


EINE BEZIEHUNGSREISE...
Wenn wir uns verlieben, fühlen wir uns lebendig und voller Lebensfreude. Wir ahnen das große Potential, das in uns und in der Beziehung steckt und sind voller Zuversicht. Doch bald verschwindet dieses wunderbare Gefühl und aus dem paradiesischen Zustand der Verliebtheit wird ein anstrengender Machtkampf. Eine schwere Zeit beginnt, in der Vorwürfe, Kritik und Frustrationen den Alltag bestimmen. Die Liebe geht verloren und man fragt sich fassungslos, wo die Frau/der Mann geblieben ist, in die/den man sich einmal verliebt hat. Nicht selten endet diese Phase in Resignation, Krankheiten und immer häufiger auch mit Trennung. Aber Trennung ist selten eine gute Lösung, denn die ungelösten Probleme werden meist nur verlagert.


Die Freude ...
... und das Leiden an der Paarbeziehung haben großen Einfluss auf unser seelisches und körperliches Wohlbefinden. Häufig merken wir es erst spät, wenn wir den Kontakt zueinander verlieren, wenn die Beziehung zum Partner verflacht und Sprachlosigkeit einkehrt. Äußerst belastend wird es, wenn es zu schweren Krisen kommt und die Partnerschaft zerbricht. Systemische Paartherapie hilft, Beziehungen zu klären und neu zu gestalten.

Unterschiede und Gemeinsamkeiten...
... Nähe und Distanz, Spannung und Harmonie in der Paarbeziehung im Gleichgewicht zu halten, ist oft schwierig. Es ist komplizierter, als wir vermuten, wenn wir frisch verliebt sind und am Beginn einer neuen Partnerschaft stehen. Störungen in der Paarbeziehung sind sehr belastend, sie bieten aber die Chance einer Klärung und Veränderung. So können die Partner ihren unterschiedlichen Zielen und Vorstellungen gerechter werden. Oder sie rücken die Gemeinsamkeiten wieder mehr ins Blickfeld, um ihre Beziehung aufs Neue als bereichernd und stärkend zu erleben.

 

Paartherapie hilf wenn,

  • Streit und Konflikte den Alltag bestimmen
  • die Beziehung verflacht, körperliche Nähe und Sexualität kaum noch stattfinden
  • einer  der Partner oder beide über eine Trennung nachdenken
  • sich ein Partner vom anderen eingeengt, übergangen oder betrogen fühlt
  • ich die Partner mehr Gemeinsamkeit und eine intensivere Beziehung wünschen
  • äußere Einflüsse (getrennte Wohnorte, Arbeitslosigkeit, Krankheit) zu Problemen in der Beziehung führen
  • der Kinderwunsch eines Partners vom anderen nicht geteilt wird


Zu Beginn der systemischen Paartherapie wird ausführlich geklärt, welche Anliegen und Erwartungen die Partner mitbringen. Umfang und Dauer der Therapie können sehr unterschiedlich sein. Sie richten sich nach den Zielen und Wünschen des Paares. ..nach oben


Systemische Familientherapie

Psychische Auffälligkeiten entstehen nicht für sich allein. Sie hängen mit dem persönlichen Umfeld zusammen und haben dort ihre eigene Bedeutung. Die systemische Familientherapie betrachtet sie nicht als Störungen, sondern als Bewältigungsversuche des Einzelnen für Probleme, die ihn belasten. Bei der Lösung dieser Probleme kann die Familie eine wichtige Rolle spielen. Einem aggressiven Kind kann es z. B. helfen, wenn Konflikte in der Familie offen angesprochen und nicht verdeckt ausgetragen werden. Wie bei einem Mobile, das aus miteinander verbundenen Teilen besteht, wirken Veränderungen des Ganzen auf jeden Einzelnen zurück. Umgekehrt kann die Bewegung eines Einzelnen das Ganze verändern.

 

Familientherapie hilft wenn,


  • in der Familie kaum noch gemeinsame Gespräche stattfinden
  • geringste Meinungsverschiedenheiten zu massiven Konflikten führen
  • unter Geschwistern Konkurrenz, Rivalität und Aggression herrschen
  • ein Familienmitglied Verhaltensauffälligkeiten oder psychische Störungen zeigt
  • es häufig Streit, Beschuldigungen und gegenseitige Vorwürfe gibt
  • äußere Veränderungen (Krankheit oder Behinderung, Arbeitslosigkeit, Umzug, Pensionierung, Wechsel des Arbeitsplatzes) die Familie belasten

Die systemische Familientherapie beginnt mit einem ersten Gespräch über die Anliegen, Ziele und Wünsche der einzelnen Familienmitglieder. Dabei wird auch geklärt, wie oft die Zusammenkünfte stattfinden sollen und wer dabei sein soll. In der Regel kommt die ganze Familie zur Therapie, bei allein Erziehenden eventuell nur ein Elternteil mit Kindern, manchmal noch andere wichtige Personen wie Großeltern oder Lebenspartner. Wenn es die Situation erfordert, kann Familientherapie auch nur mit einzelnen Familienmitgliedern stattfinden. ..nach oben

Systemische Beratung und Therapie eignen sich auch für andere soziale Gruppierungen wie Arbeitsgruppen, Wohngemeinschaften, Kollegien und Teams.


     

Zwei Frösche strampeln in einem Glas mit Milch. Der eine sagt: „es bringt nichts.“ Und geht unter.

Der andere strampelt weiter und verwandelt die Milch in Butter. Schließlich springt er heraus.

     

     

     

    Systemische Supervision


Systemische Supervision berücksichtigt das Denken und Handeln in vernetzten Bezügen. Dies bedeutet, dass das Verhalten und Erleben von Menschen nur zu verstehen ist, wenn auch der Rahmen, innerhalb dessen sich dies vollzieht, mitberücksichtigt wird (Kontext). Im Rahmen von Supervision wird deshalb vor allem darauf geachtet, in welche Rahmenbedingungen der/die Supervisand/in bzw. das Team eingebettet ist und welche Interaktionsebenen mit welchen Zielvorstellungen vorzufinden sind.

Sogenannte „Symptome“ sind im systemischen Ansatz Ausdruck dessen, dass eine notwendige Entwicklung nicht gemacht werden kann und deshalb Verhaltensweisen benutzt werden, die es erlauben, in einem System zu „überleben“. Diese „Überlebensstrategien“ sind subjektiv immer sinnhaft und stellen sogar so etwas wie die zur Zeit „beste Lösung“ dar. Wenn wir zu dem jeweiligen System mit den darin existierenden Regeln, Kommunikations- und Interaktionsmuster Zugang finden wollen, so kann es hilfreich sein, über die möglichen verborgenen Sinnhaftigkeiten von verschiedenen Perspektiven aus zu spekulieren und die professionellen Interventionen an einem Konzept der „Nützlichkeit in Bezug auf Ziele“ auszurichten. ..nach oben



Ziele systemischer Supervision

  • Der systemische Ansatz in der Supervision kann dem/der Supervisanden/in bzw. dem Team dienlich sein, um zu erkennen, welche Systeme am Hilfeprozess beteiligt sind, wie deren Kräfte wirken und welche „Überlebensstrategien“ und „Lösungsmechanismen“ sowohl von Klient/innen als auch von den Helfer/innen eingesetzt werden.
  • Systemische Supervision erforscht Ressourcen und Potentiale zur Entwicklung neuer Strategien unter Würdigung und Nutzbarmachung bereits eingesetzter, bewährter Erfolge.
  • Persönliches Wachstum und Lösungskompetenzen der Helfer/innen im Umgang mit schwierigen Situationen haben einen zentralen Stellenwert, wenn es darum gehen soll Klientenkontakte professionell zu organisieren, Hilfen und Begleitungen anzubieten und passende Interventionen zielorientiert zu finden